"Gamelan" ist der indonesische Name für ein Orchester aus großen hängenden Gongs, div.

Kesselgongs, verschiedenen Metallophonen, Xylophonen, Trommeln, Flöten, Stimmen und Saiteninstrumenten wie Zither und Spießgeige.

Auf den indonesischen Inseln haben sich mehrere Gamelan-Traditionen entwickelt, hauptsächlich unterscheidet man das balinesische und das javanische Gamelan. Grundmelodien, Variationen, vielschichtige Umspielungen und Begleitstimmen fügen sich zu einem zauberhaften Gebilde zusammen, das ganz neue musikalische Erfahrungen ermöglicht.

Das Kasseler Gamelan-Ensemble Manyar Sewu (früher: Gamelan Project) wurde im Jahr 2007 gegründet. Seitdem widmet es sich der traditionellen javanischen Gamelanmusik sowie neuen Formen des Gamelanspiels. Durch Konzerte und Workshops in ganz Deutschland versucht Manyar Sewu mit seinem Leiter Ulli Götte, diese besondere musikalische Kultur künstlerisch und pädagogisch zu vermitteln.

 

Auch ein jede Woche montags stattfindender Gamelan-Kurs wird angeboten, den jede/r ohne Vorerfahrung besuchen kann!


Manyar Sewu im Altstadtrathaus Braunschweig, 2017/10

Tari Gatutkåcå Bandrung (traditionelle SUITE):


Manyar Sewu beim Eröffnungskonzert des

Kasseler Zentrums für Interkulturelle Musik, 2017/09

Ketawang SUBAKASTAWA (Ausschnitt, trad.):


Manyar Sewu beim 10. Internationalen

Minimal Music-Festival, Kassel, 2017/02:

STRANGE ATTRACTOR von Symon Clarke (zeitgenössisch, Ausschnitte):

TEMBANG KINANTHI, ein javanisches Gedicht:

Ein kurzer SAMPAK (trad., Livemitschnitt) als Zugabe

mit privaten Impressionen vom Gamelan-Instrumentenbau in Yogyakarta, Java, Indonesien:


Manyar Sewu beim

1. Kasseler Gamelan-Festival, 2013: